Freitag, 24 November 2017

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Kurzdarstellung

 

des Soziokulturellen Zentrums Freital

 

Nach mehreren Jahren der thematischen Annäherung, Erörterung der Notwendigkeit und Herbeiführung von in die Wege leitenden Beschlüssen entschied sich der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital am 23.06.2016 zur Umsetzung einer dezentralen Variante des Soziokulturellen Zentrums in Freital mit Trägerschaft eines Vereins. Nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass eine dezentrale Variante entsprechend der Stadtkultur als die passendste Version erscheint, erhielt diese Variante die Mehrheit der Stimmen. Die Nutzung bereits reichlich vorhandener Räumlichkeiten und technischer Ausstattungen erübrigen somit auch eine grundsätzliche und kostenintensive Ertüchtigung eines Gebäudes zur Umwidmung als „SKZ“.

Der Zusammenschluss von 7 Vereinen und der Körperschaft der Stadt Freital führte zur Gründung des Trägervereins „Soziokultur Freital“ am 28.06.2016.

Die Gründungsmitglieder des Soziokultur Freital e. V.:

Die Reihenfolge der Aufzählung erfolgt nach dem Prinzip der alphabetischen Reihenfolge.

gruen Förderkreis BIOTEC e. V.
schwarz Förderverein für Jugend und Kulturarbeit e. V.
Lila Kultur- und Tanzwerkstatt e. V.
pink Kulturverein Freital e. V.
orange2 Regenbogen“ Familienzentrum e. V.
rot Spielbühne Freital e. V.
orange Stadt Freital
purpur Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf e. V. 
 
 

Organisationsstruktur

Die durch das Soziokulturelle Zentrum Freital zu erbringenden Leistungen werden insbesondere in der Etablierungsphase vor allem durch das Netzwerk aus den bereits langjährig agierenden Gründungsvereinen erbracht. Die Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten und technischer Ausstattungen erfordert nur geringe Investitionen in Bauten und Material, die somit eine sinnvolle gezielte Ertüchtigung vorhandener Ressourcen darstellen. Durch Vernetzung und Koordination bestehender Angebote und Aufsattlung neuer, die zur qualitativen Bereicherung und Erweiterung der jeweiligen Vereinsarbeit führen, kann bereits kurzfristig die Arbeit des Soziokulturellen Zentrums beginnen. Einzelne Aktivitäten können ohne lange Vorlaufzeit durch die Zentrumsarbeit zu gemeinsamen, übergreifenden Projekten gebündelt werden. Auf diese Weise entsteht zeitnah ein Soziokulturelles Zentrum in Freital virtueller Art, das die erforderlichen bedarfsorientierten Leistungen in räumlicher Nähe zu den Zielgruppen erbringen kann und die Investitionen auf das für die Leistungserbringung notwendige Maß reduziert. In der Perspektive ist die gezielte Erweiterung des Soziokulturellen Zentrums Freital im Sinne einer Ergänzung von weiteren Inhalten durch Gewinnung von neuen Mitgliedern, Kooperationspartnern und Kontakten erklärte Vorgehensweise. Bürgerbeteiligung und Selbstorganisation in enger Kooperation mit den bestehenden Akteursrunden und Freital.Net/z sind erklärte Absicht der Umsetzung soziokultureller Arbeit des Zentrums.

Verortung und räumliche Ressourcen

Das SKZ verfügt insgesamt dezentral über folgende Räumlichkeiten: 4 verschieden große Säle mit Bühnen (max. 540 Plätze; bis 300 Plätze; bis 175 Plätze; bis 80 Plätze), 3 mittelgroße Säle (je 80 bis 120 Plätze), 1 Tanzstudio (90 qm), 5 Veranstaltungsräume (je bis 50 Plätze, 4 mit Gastronomiebereich), 40 unterschiedliche kleinere Räume (Büro, Mehrzweckräume), 1 Lager-Halle (in Gemeinschaft), diverses Außengelände von 80 qm bis Sportplatz.


Galerie Räumlichkeiten

Kulturhaus Freital

KULTURHAUS FREITAL
GROSSER SAAL Bestuhlung: Reihenbestuhlung: 540 – 570 Plätze Bankettbestuhlung: ohne Tanzfläche 420 Plätze mit großer Tanzfläche (12 x 12 m) 388 Plätze ,mit kleiner Tanzfläche (12 x 6 m) 448 Plätze Parlamentarisch: 183 Plätze, Besonderheiten: Tageslicht, verdunkelbar, Flügel, behindertengerecht
GROSSER SAAL
KLEINER SAAL Bestuhlung: Reihenbestuhlung: 120 Plätze Tischbestuhlung: 120 Plätze Besonderheiten: Tageslicht, verdunkelbar, Klavier, Flügel, behindertengerecht
KLEINER SAAL
DA CAPO Ideal für Feiern, Empfänge und Ausstellungen
DA CAPO: Bestuhlung: bis 80 Plätze in Stuhlreihen für 20 – 40 Personen an Tischen, ideal für Familienfeiern
LATERNE
LATERNE Bestuhlung: Reihenbestuhlung: 175 Plätze Tischbestuhlung: 120 Plätze Besonderheiten: Tageslicht, verdunkelbar, Flügel, behindertengerecht

Förderkreis BIOTEC e.V.

FÖRDERKREIS BIOTEC e. V.
WERKSTATT
WERKSTATT
WERKSTATT
AUFENTHALTSRAUM
AUFENTHALTSRAUM
COMPUTER-KABINETT
COMPUTERKABINETT
MÖGLICHKEITEN ZUM INSTRUMENT ERLERNEN
SCHNEIDEREI
SCHNEIDEREI
SCHNEIDEREI

Förderverein für Kinder-und Jugendarbeit e. V.

JUGENDCLUB POISENTAL
AUSSENANLAGE
AUSSENANLAGE MIT KAMIN
GEMÜTLICHE BAR
SPIELMÖGLICHKEITEN
GERÄUMIGER PARTY-RAUM
GEMÜTLICHER BILLARD-RAUM MIT SOFAS ZUM RELAXEN
AUSSENANSICHT

„Regenbogen“ Familienzentrum e. V.

„REGENBOGEN“ FAMILIENZENTRUM e. V.
BASTELSTUBE
BASTELSTUBE
BASTELSTUBE
SPIELMÖGLICHKEITEN
BILLARDTISCH
GEMÜTLICHES SOFA ZUM RELAXEN
WASCHMASCHINE ZUR NUTZUNG FÜR ALLE, DIE KEINE MÖGLICHKEIT ZUM WASCHEN HABEN
WERKSTATT
KICKERTISCH
TISCHTENNIS
GEMÜTLICHE KÜCHE ZUM GEMEINSAM KOCHEN, FEIERN, QUATSCHEN ...

Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf e. V.

Wir bieten modern eingerichtete Räume für Feierlichkeiten bis max. 50 Personen. In den Vereinsräumen befinden sich: • Barbereich inkl. Kühlschränken und Co. • moderne Holzbestuhlung • Billardtisch • Dartraum mit 2 Spielautomaten • Küchenbereich • Musikanlage • Raucherbereich
Kleiner Saal "Grasmücke" • Tresenbereich inklusive Zapfanlage, Kühlmöglichkeiten etc. • moderne Bestuhlung / Tische • Zugang zur Terrasse möglich Personenzahl: ca. 75 Personen
Vermietung großer Veranstaltungssaal • großer Tresenbereich inklusive Zapfanlage, Kühlmöglichkeiten etc. • verschiedene Bestuhlungsmöglichkeiten je nach Veranstaltungsrahmen • gemütliche Nischenplätze • großer Bühnenbereich • Umkleideräume für Künstler • großer Garderobenbereich

Weitere Räumlichkeiten

Kultur- und Tanzwerkstatt e. V.
Kultur- und Tanzwerkstatt e. V.
Kultur- und Tanzwerkstatt e. V.
Spielbühne Freital e. V.
Spielbühne Freital e. V.
Spielbühne Freital e. V.
Spielbühne Freital e. V.
KUTA LOUNGE
KUTA LOUNGE
KUTA LOUNGE
KUTA LOUNGE
KUTA LOUNGE
KUTA LOUNGE
KUTA LOUNGE
Galerie F1 , Möglichkeit für Familienfeiern, Seminare, Lesungen, Workshops u.v.m.
Galerie F1


Die Galerien werden zur Zeit  noch überarbeitet

 

 

 

 

Inhaltliche Zielsetzung

Das Soziokulturelle Zentrum Freital richtet seine Angebotsgestaltung einerseits an den inhaltlichen Vorgaben der Förderschwerpunkte zur Soziokultur (Kriterienkatalog), andererseits an den Bedürfnissen der potenziellen Zielgruppen aus, so dass eine hinreichende Akzeptanz und Inanspruchnahme gewährleistet ist. Es ist damit auch ein Instrument der Stadtentwicklung und folgt in seiner Ausrichtung auch der Beschlussfassung zur „Familienfreundlichen Ausrichtung“ der Stadtpolitik. Die Angebotsgestaltung setzt sich aus regelmäßigen Kursangeboten in verschiedenen Kunstsparten, aus mehrtägigen Projekten sowie aus einer regelmäßigen Veranstaltungstätigkeit zusammen, die insbesondere auch der Präsentation von Projektergebnissen sowie der Nachwuchsförderung dient. In den Kursen und Workshops wird die kulturelle Bildung als zentrale Methode im Verständnis des Arbeitspapiers des Landesverbandes Soziokultur Sachsen zu diesem Thema angewandt. Die Angebote sind so ausgerichtet, dass sie eine Strahlkraft in die Region entwickeln, was natürlich nicht mit jedem einzelnen Kurs gelingt. Daher wird es für den Aufbau des Zentrums von Bedeutung sein, in den einzelnen Themenfeldern neben der täglichen Arbeit mit vorwiegend lokalen Nutzerinnen und Nutzern auch regional und überregional wahrnehmbare Veranstaltungs- und Workshopformate aufzubauen. Das werden beispielsweise Wettbewerbe oder Festivals sein, die in der Kunstsparte bzw. in dem betreffenden Thema jeweils Jahreshöhepunkte darstellen (z. B. über PopIIGo-Formate), die eine überregionale Beteiligung bei Aktiven und Zuschauern besitzen. Gleichzeitig werden diese Formate eine Motivationsfunktion für die Kurse sein, wenn beides planvoll aufeinander bezogen ist, zum Beispiel bei Tanzkursen und offenen Trainings, deren Teilnehmer Beiträge bzw. Choreographien für ein Tanzfestival vorbereiten. Die Verknüpfung von Rezeptions- mit Partizipationsprozessen, von künstlerisch-ästhetischen Bildungsansprüchen mit kommunikativen und sozialen Prozessen, welche durch die Wahrnehmung der Beteiligungsmöglichkeit entstehen, sind Ziele und Methoden der inhaltlichen Arbeit. Das Jahresarbeitsprogramm ist vorstrukturiert und anschlussfähig für die gestalterische Mitwirkung durch Nutzer, Gäste, Initiativen, Trends sowie aktuellen gesellschaftlichen Themen.

 
 

 

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